Airbus, Siemens und Rolls-Royce bauen Elektro-Airliner

Am 28. November 2017 wurde es offiziell, Airbus hat sich mit Siemens und Rolls-Royce  zusammengeschlossen. Das Trio möchte Passagierflugzeuge mit elektrischem Antrieb entwickeln. 2020 soll eine umgerüstete vierstrahlige BAe 146 abheben, bei der ein Triebwerk durch eine elektrisch betriebene Turbine ersetzt wurde. Unter dem Namen „E-Fan X“ wird schon am Hybrid-Triebwerk gearbeitet. Mit der Versuchsmaschine sollen Erfahrungswerte im Dauerbetrieb unter realistischen Bedingungen eingeholt werden. Während Siemens für den Elektromotor im Herzen des E-Fan X verantwortlich zeichnet, erarbeitet Rolls-Royce die Antriebsschaufeln, auf Basis vorhandener Triebwerks-Fans. Zusätzlich wird Rolls-Royce den Strom-Generator, die Antriebswelle und die Steuerelektronik beitragen. Endziel dieser Entwicklung soll ein Kleines Verkehrsflugzeug für Kurzstrecken sein, dass mit Hybrid-Antrieb umweltfreundlicher, leiser und auch kostengünstiger betrieben werden kann. Bei Festlegung auf dieses neue Ziel hatte sich Airbus Anfang 2017 vom Projekt E-Fan getrennt, einem nur durch Akkus angetriebenen Elektroflugzeug.

Grafik:  Airbus