Airbus testet Laminar-Flügel Blade

Am 26. September 2017 startete ein Airbus A340 mit einem Versuchsflügel zu seinem ersten Flug. Die Außensektionen der Tragflächen sind hier durch einen besonders dünnen Flügel ersetzt worden. Das verwendete Laminarprofil soll bei einem herkömmlichen Airliner zu einer Verringerung des Luftwiderstandes der Flügel von 50 Prozent führen und dadurch den CO2-Ausstoß um etwa fünf Prozent verringern.
Dieser Testflügel namens Blade (Klinge) hat eine geringere Pfeilung als die normale Tragfläche und endet mit einem Pod an der Spitze und nicht mit den üblichen Winglets. In diesem Behälter befinden sich Infrarot-Kameras, die hier erstmals zum Messen der Tragflächentemperatur eingesetzt werden und Akustiksensoren, die Aufschluss über die Energieverluste durch Geräusche geben sollen. Der Erstflug vom südfranzösischen Flugplatz Tarbes dauerte 38 Minuten. Nach 16 Monaten Vorbereitung und Umbauten waren an Bord des Versuchsflugzeugs zehn Besatzungsmitglieder, Piloten und Ingenieure.

Foto: Airbus