Dinge, die Armstrong und Aldrin auf dem Mond taten, die aber kaum bekannt sind

Die 21 Stunden, die Neil Armstrong und Edwin Aldrin auf der Mondoberfläche verbrachten, standen sie unter ständiger Kontrolle der Bodenstation und der Funkverkehr wurde auch von Reportern beobachtet. Dabei sind trotzdem einige Handlungen der beiden Astronauten bis heute nur wenigen Menschen bekannt.
Aldrin, der in seiner Gemeinde Prediger ist, vollzog nach der Landung das Abendmahl. Er nannte es neutral „Handlung“, um keine Proteste wegen Bevorzugung der christlichen Religion auszulösen. Auf der Oberfläche deponierte Aldrin, als Armstrong anderweitig beschäftigt war, heimlich eine Urkunde seiner Freimauerloge unter einem Stein. Erst drei Jahrzehnte später, erwähnte Aldrin dies einem Reporter gegenüber.
Armstrong legte, kurz bevor er wieder in die Mondfähre zurückkletterte, auf dem Mond einen goldenen Olivenzweig ab. Dieses Friedenssymbol ist Teil des Wappens von Apollo 11. Je einen gleichen Zweig erhielten die drei Witwen der 1967 bei einem Feuer in der Apollokapsel verbrannten Astronauten Edward White, Gus Grissom und Roger Chaffee.
Zusätzlich legte Armstrong noch zwei Münzen in den Mondstaub, die ihnen von sowjetischen Kosmonauten mitgegeben worden waren. Sie erinnern an den ersten Menschen im All, Juri Gagarin, der bei einem Flugzeugabsturz umkam und an Wladimir Komarow, der sein Leben verlor, als sich 1967 bei der ersten Sojus-Kapsel der Fallschirm nicht öffnete.

Foto: NASA