Black Hawk kollidiert über New York mit Drohne

Die amerikanische Armee hat jetzt einen Zwischenfall bestätigt, der sich am 21. September 2017 über New York ereignet hat. Der darin verwickelte Helikopter gehörte zur Luftsicherung der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Über dem Stadtteil Staten Island war der Black Hawk am frühen Morgen in 500 Fuß (etwa 150 m) Flughöhe unterwegs, als er mit einem Flugobjekt kollidierte, welches die Besatzung als „zivilen Quadropter“ beschrieb. Durch den Zusammenstoß entstanden kleinere Schäden an einem Fenster auf der linken, oberen Vorderseite und am Rotor. Der Helikopter landete ohne Probleme auf dem Flugplatz Linden in New Jersey.
Zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes war das Gebiet aus Sicherheitsgründen zur Flugverbotszone erklärt worden. Damit war jeder Flug von Drohnen untersagt. Die amerikanische Flugsicherheitsbehörde und die Bundespolizei FBI haben die Ermittlungen übernommen. Hubschrauber gelten durch Drohnen-Kollisionen als besonders gefährdet. Ein Treffer im Triebwerk führt hier zum sofortigen Auftriebsverlust.

Foto: Lockheed Martin Sikorsky