Absturz einer Junkers Ju 52 gibt Rätsel auf

Die am 4. August 2018 in der Schweiz abgestürzte Junkers Ju 52 war erst Ende Juli einer gründlichen Wartung unterzogen worden. Es gab gleich nach Bekanntwerden des Unglücks Spekulationen, wonach das Alter der 1939 gebauten Maschine ursächlich gewesen sein könnte. Eine Kollision mit einem kürzlich gezogenen Stahlkabel für eine neue Seilbahn schließen Experten aus. Auch diese These wurde in den Medien vertreten.
Die HB-HOT (im Foto rechts, Absturz in neuer Bemalung) der Schweizer Gesellschaft Ju-Air stürzte nach Sachverständigen fast senkrecht und mit großer Geschwindigkeit in ein Geröllfeld in über 2500 Metern Höhe. Beim Absturz kamen alle Insassen ums Leben. An Bord befanden sich 17 Passagiere, drei Österreicher und 14 Schweizer sowie die Besatzung aus zwei Piloten und einer Flugbegleiterin. Ein Augenzeuge berichtete einer Zeitung, die Junkers sei eine Wende geflogen und dann zu Boden gestürzt. Die Ju 52 war um 16.10 Uhr in Locarno gestartet und stürzte gegen 17 Uhr ab. Die Besatzung setzte nach jetzigen Erkenntnissen keinen Notruf ab.
Auf der Homepage der Ju-Air ist eine Trauerbotschaft zu lesen, eine Hotline für Angehörige wurde eingerichtet  und es gibt die Mitteilung, dass der Flugbetrieb mit den beiden verbliebenen Junkers Ju 52 bis auf weiteres eingestellt ist.
Foto: Ju-Air