Comeback der russischen Airliner

Die Flotte der Tochterfirma Rossiya der russischen Airline Aeroflot soll umgebaut werden. Jetzt fliegen 62 Flugzeuge westlicher Produktion für Rossiya: 27 Airbus 319/320, 16 Boeing 737, zehn Maschinen Boeing 777 und neun Jumbo Jets. Das soll sich bis zum Jahr 2028 radikal ändern. Nach einem Programm der russischen Regierung sollen die meisten ausländischen Muster ausgeflottet und durch eigene Maschinen ersetzt werden. Nur die Boeing 777 haben eine Zukunft bei Rossiya, sie werden dann neben 150 Superjet SSJ100 und 85 MC-21 fliegen. Etliche Maschinen davon werden von der Aeroflot zur Rossiya transferiert.
Von der Hauptbasis St. Petersburg aus bedient Rossiya hauptsächlich Inlandsflüge. Das Angebot für die einheimische Bevölkerung soll mit der Flottenerweiterung verbessert werden. Zwischen neun bis 13 Millionen Passagiere sollen ab 2028 befördert werden.

Foto: Rossiya