Luftschlag gegen Syriens Chemiewaffenanlagen

Am 14. April 2018 bombardierten die USA, Großbritannien und Frankreich Anlagen zur Herstellung oder Lagerung von Chemiewaffen in Syrien mit Flugkörpern. Als Hauptziel wurde ein Herstellungsbetrieb bei Damaskus genannt (Foto). 76 Cruise Missiles wurden hierher gesteuert.  Auch getroffen wurden ein Lager für Chemiewaffen westlich der Stadt Homs und eine Kommandozentrale und ein Lager für Ausrüstungen der chemischen Kriegführung etwas außerhalb Homs. Dieser angekündigte Luftschlag wurde als Vergeltung für einen Angriff mit Chemiewaffen auf die Stadt Douma am 7. April 2018 bezeichnet. Der Westen hält die Regierung in Damaskus für verantwortlich. 70 Personen sollen durch Chemikalien getötet worden sein.
Insgesamt 105 Marschflugkörper wurden abgefeuert von U-Booten und Schiffen aus dem Mittelmeer und dem Roten Meer, sowie von Flugzeugen, die von Katar oder von Flugzeugträgern im Persischen Golf starteten.
Russland, der Verbündete der Regierung Syriens, verurteilte den Luftschlag aufs Schärfste. Nach russischen Angaben wurden durch syrische Luftabwehrraketen 71 der  Cruise Missiles abgefangen. Westliche Militärs sprechen dagegen von 40 verschossenen Abwehrraketen, die alle ihr Ziel nicht trafen und zumeist auch erst nach dem Angriff gestartet wurden.

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