US-Astronauten sollen 2024 auf den Mond

Der amerikanische Vizepräsident Mike Pence hat in einer Rede im Raumfahrtzentrum in Huntsville am 26. März 2019 eine Beschleunigung der Raumfahrtpläne der USA angekündigt: „Es ist die feste Politik dieser Regierung und der Vereinigten Staaten, innerhalb der nächsten fünf Jahre Astronauten wieder zum Mond zu bringen.“ In seiner Rede sprach Pence auch die Frustrationen der Raumfahrtgemeinde an, weil die Entwicklung des großen Trägersystems SLS und der Orionkapsel länger dauern als geplant. Er forderte den ersten Start des SLS für das Jahr 2020 und eine schnelle Mission zur Umrundung des Mondes. Dem sollte eine Landung, möglichst nahe des Mondpoles folgen. Dort sind Wasservorräte entdeckt worden, die für die Versorgung einer ständigen Mondbasis (Grafik) genutzt werden könnten. Pence fuhr fort: „Wir sind wieder in einem Rennen gegen unseren schlimmsten Feind: Selbstgefälligkeit.“

Grafik: NASA