England will Drohnen-Besitzer registrieren

Der Zunahme von Zwischenfällen mit ferngesteuerten kleinen Drohnen will England eine Pflicht zur Registrierung von Besitzern entgegensetzen. Wer eine Drohne mit mehr als 250 Gramm Fluggewicht erwirbt, muss sich laut eines Gesetzentwurfes namentlich registrieren lassen. Notwendig ist auch das Bestehen einer Sicherheitsprüfung, bei welcher der Drohnen-Pilot Fragen zur Steuerung und Flugsicherheit seiner Drohne beantworten muss. Dies kann alles online geschehen. In den USA wurde ein ähnliches Gesetzesvorhaben aber gerade in letzter Minute gekippt.
Studien hatten gezeigt, dass besonders Helikopter durch Kollisionen mit kleinen Drohnen gefährdet sind. Da etwa Polizei- und Rettungshubschrauber ständig über Stadtgebieten fliegen, ist die Einhaltung der maximalen Gipfelhöhe für Drohnen unbedingt notwendig. Durch den Test soll den Besitzern die Wichtigkeit von Flugverbotszonen, etwa in Flughafennähe deutlich gemacht werden. Im Vergleich mit einem Vogelschlag richten Drohnen durch ihre Metallteile bei gleichem Gewicht wesentlich mehr Schäden an Fluggeräten an.

Foto: Uwe W. Jack