Feststoffbooster verhinderte Start der Ariane 5

Das zentrale Haupttriebwerk der Ariane-5-Rakete hatte am 5. September 2017 schon gezündet, doch dann wurde es vom Kontrollcomputer wieder abgeschaltet – der Start fand nicht statt.
Es ist eine normale Prozedur: Während das Triebwerk Vulcain 2 Schub aufbaut, prüft ein Computer die ganze Rakete nach Fehlern durch. Erst wenn alles in Ordnung ist, wird das Kommando zum Zünden der beiden Feststoffbooster gegeben. Dann ist der Start nicht mehr aufzuhalten. Wie sich in den Analysen der Daten jetzt herausstellte, hatte eine der beiden Feststoffraketen Probleme in einem elektrischen System.
Der Start mit den beiden Satelliten Intelsat 37e und BSat-4a ist auf Ende September verschoben worden. Die Rakete verbleibt solange auf dem Startplatz und die Nutzlastverkleidung soll nicht geöffnet werden.

Foto: Arianespace/ESA/CNES/Optique Video du CSG