„Studierende müssen ihre Nische entwickeln“

Gut besucht waren die Foren im CareerCenter auf der ILA. So verfolgten zahlreiche interessierte junge Menschen am Freitag eine Podiumsveranstaltung zu den Unterschieden der Studiengänge für Luft- und Raumfahrttechnik an deutschen Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen. Während etwa an den Fachhochschulen stärker praxisbezogen und anwendungsorientiert gelehrt wird, finden Absolventen der eher theoretischen Studiengänge an Universitäten oft Anstellungen in der Grundlagenforschung und Entwicklung. „Wichtig ist es vor allem, dass die Studierenden ihre Nische entwickeln, Erfahrung sammeln und sich spezialisieren“, betonte Testpilot Haakon Schrader, der an der Hochschule Osnabrück als Lehrkraft für besondere Aufgaben tätig ist. Prof. Dr. Richard Degenhardt von der PFH Göttingen verwies darauf, dass es immer besser sei, sich dabei von den eigenen Interessen leiten zu lassen und sich nicht primär an Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt zu orientieren. Der Bedarf an qualifizierten Ingenieuren für Luft- und Raumfahrttechnik, darin waren sich die Vortragenden allesamt einig, ist langfristig groß und die Berufsaussichten sind für junge Menschen mit entsprechenden Abschlüssen sehr gut. Ort: ILA CareerCenter, Halle 7