Neue Suche nach MH370

Die Regierung Malaysias verhandelt mit einer amerikanischen Firma über die Wiederaufnahme der Suche nach der 2014 verschwundenen Boeing 777 der Malaysia Airlines. Mit 239 Menschen an Bord war der Airliner am 8. März 2014 in Kuala Lumpur  gestartet, doch sein Ziel Peking erreichte er nie. Die Maschine drehte vor Vietnam um, kappte alle Kommunikationsverbindungen und flog weit auf den Pazifischen Ozean hinaus.
Den Auftrag zur Suche nach der Maschine soll die Firma Ocean Infinity erhalten, die über spezielle Suchroboter verfügt (Grafik). Das Besondere an diesem Geschäft: Ocean Infinity erhält nur Geld, wenn sie das Wrack tatsächlich findet.
In Ostafrika angespülte Wrackteile haben durch Analyse der Meeresströmungen ein neues Suchgebiet in den Fokus gerückt. Dieses ist immerhin 25 000 Quadratkilometer groß. Die offizielle Suche war am 17. Januar 2017 ergebnislos beendet worden.
Die australische Flugsicherheitsbehörde ATSB hatte Anfang Oktober 2017 gemeldet, eine genaue Untersuchung des privaten Flugsimulators des Kapitäns von MH370 habe ergeben, dass dieser am 2. Februar 2014 eine ähnliche Route hinaus auf den Pazifik simuliert hatte. Ob diese Daten in die Festlegung des neuen Suchgebietes eingeflossen sind, wurde nicht bekanntgegeben.

Grafik: Ocean Infinity