200. Außenbordmanöver an der ISS

Der amerikanische Astronaut Jack Fischer und seine Kollegin Peggy Whitson hatten am 12. Mai 2017 alle Hände voll zu tun. Ihr Außenbordmanöver (EVA) musste auf vier Stunden gekürzt werden, nachdem die Batterien ihres Raumanzuges nicht vollständig aufgeladen werden konnten. Ursprünglich sollten beide etwa sechseinhalb Stunden draußen bleiben.
Mit Peggy Whitson war eine der erfahrensten Astronauten im freien Weltall – es war ihr neunter Ausstieg. Insgesamt konnte damit das 200. EVA-Manöver von der ISS aus erfolgreich abgeschlossen werden. In der zur Verfügung stehenden knappen Zeit mussten die beiden Raumfahrer Wartungsarbeiten an verschiedenen Systemen, etwa dem japanischen Experimental Modul vornehmen, Sonnenschutzhüllen installieren und eine neue Elektronikeinheit anbauen.
Als sich die Luftschleuse nach vier Stunden und dreizehn Minuten wieder schloss, waren damit insgesamt 1248 Stunden Arbeiten im freien Weltraum an der ISS abgeleistet.

Foto: NASA