Astrium und ESA unterzeichnen neuen GMES-Vertrag

Astrium Services hat mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA einen Dreijahresvertrag über die Lieferung von Satellitenbildern für das globale Umwelt- und Sicherheitsüberwachungsprogramm GMES (Global Monitoring for Environment & Security) unterzeichnet. Der Auftrag im Wert von zunächst 17 Millionen Euro wird von der EU-Kommission finanziert. Gegenstand des Vertrags ist die Lieferung von Daten der optischen Satelliten SPOT 4/5 und FORMOSAT-2 sowie der Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X. Ergänzt werden diese durch Daten der Satellitenkonstellationen Pléiades und SPOT 6/7. Die Daten werden die Qualität der Geoinformationsdienste verbessern, mit denen europäische Regierungen ihre Umweltpolitik sowie ihr Krisenmanagement umsetzen wollen. Alle europäischen, nationalen und regionalen staatlichen Nutzer sollen Zugang zu diesen Daten und Diensten erhalten. „Dieser Vertrag stärkt die Einbindung von Astrium in das GMES-Programm“, sagte Patrick Le Roch, Director GEO-Information bei Astrium-Services. „Astrium ist damit nicht mehr nur Datenlieferant, sondern entwickelt und verbessert Dienste wie SAFER und GEOLAND, die der Unterstützung europäischer Zivilschutzorganisationen bzw. Umweltbehörden dienen. SAFER wurde in den letzten beiden Jahren mehr als einhundert Mal eingeschaltet, während GEOLAND durch die genauere Kenntnis der Bodenbedeckung in Europa zur Verbesserung des Umweltschutzes beigetragen hat.“