Auch deutscher Satellit könnte demnächst abstürzen

Nach Informationen des Handelsblattes könnte der deutsche Satellit Rosat, der sich seit 1990 in einer rund 500 km hohen Umlaufbahn befand, schon im November auf die Erde zurückfallen. Rosat diente zur Erforschung von Röntgenquellen im All. Das Gerät lieferte 1990 das erste Röntgenbild vom Mond, es schickte Aufnahmen der Andromeda-Galaxie und fing erstmals Röntgenstrahlen von Kometen ein. Darüber hinaus hat Rosat zahlreiche Überreste von Supernova-Explosionen entdeckt. ZU dem ungefähr 2,4 Tonnen schweren künstlichen Erdtrabanten besteht seit seinem Missionsende 1999 keine Verbindung mehr.