Neuer DIN-Standard für Fliegeruhren

In Deutschland gibt es seit Ende Juni eine neue Uhrennorm, die DIN 8330. Nun wurden die ersten Uhren geprüft und zertifiziert. Die Zertifizierung erfolgt durch das Hamburger Unternehmen SEACOTEC, aufbauend auf dem Prüfverfahren TESTAF, was für Technischer Standard Fliegeruhren steht. Dazu zählen beispielsweise eine schnelle und eindeutige Ablesbarkeit des Zifferblattes und die Bedienbarkeit mit Fliegerhandschuhen, die Funktion unter Temperaturwechsel, Stoß- und Fliehkraftbelastungen sowie die Ganggenauigkeit bei -15 °C und + 55 °C. Zusätzlich definiert die DIN 8330 Grenzen für Vibrationsbelastung, Magnetschutz, Beständigkeit gegen flugbetriebstypische Flüssigkeiten (Treibstoffe, Schmier-, Reinigungs- und Enteisungsflüssigkeiten) sowie die Kompatibilität mit Nachtsichtgeräten.
Die ersten zertifizierten  Fliegeruhren nach DIN 8330  sind die Modelle 103Ti, 103 Ti UTC und 857 UTC von der Firma Sinn Spezialuhren sowie die Fliegeruhr Professional von Stowa. Beide Firma sind auch die maßgeblichen Initiatoren des Arbeitskreises, der aus der FH Aachen als ingenieurwissenschaftliches Prüfinstitut, DNV GL (vormals Det Norske Veritas und Germanischer Lloyd) als Zertifizierungsinstitut, Lufthansa Cargo und Airbus Helicopters als Anwender sowie als Hersteller Sinn Spezialuhren, Stowa, Laco und Glashütte Original bestand.

Quelle:

Sinn-Spezialuhren / www.sinn.de

STOWA GmbH & Co.KG /
www.stowa.de

Foto: Sinn Spezialuhren