Tiger Airways kündigt schnelles Handeln an

Nach Flugverbot der asiatischen Billigfluglinie Tiger Airways, kündigt Firmenchef Tony Davis schnelles Handeln an. Aktienkurse brechen ein.Die asiatische Billigfluglinie Tiger Airways geht in die Offensive. Nachdem die Luftfahrtsicherheitsbehörde CASA der Australientochter Tiger Airways-Australia am Samstag die Inlandsflüge in Australien untersagte, kündigte das Unternehmen an, alles zu tun, um die Starterlaubnis möglichst schnell zurückzubekommen.

Hintergrund waren Sicherheitsbedenken der CASA. So wurde die Airline vergeblich aufgefordert, das Training der Piloten und die Wartung zu verbessern. Es sei ein „ernstes und unmittelbares Risiko für die Luftsicherheit“ die Maschinen der Airline weiterfliegen zu lassen, teilte die Behörde mit.

Tony Davis, Chef der Fluglinie kündigte nun an, sich der Sache persönlich anzunehmen. Das Unternehmen versicherte, alle monierten Mängel umgehend zu untersuchen. Die Ankündigung dürfte ernst zu nehmen sein, nicht nur aus Kostengründen: Das Startverbot kostet das Unternehmen nach eigenen Angaben umgerechnet 1,1 Millionen Euro die Woche. Die Aktien des Unternehmens fielen am Montag um acht Prozent auf das Rekordtief von 1,09 Singapur-Dollar. Singapore Airlines hält etwa ein Drittel der Tiger-Aktien. Das Geschäft von Tiger Airways Singapur war von dem CASA-Erlass nicht betroffen.

(abendblatt.de/dpa)