Präsident Trump: Die USA sollten zum Mond zurückkehren

Als der amerikanische Präsident Donald Trump am 11. Dezember 2017 seine Unterschrift unter eine neue Direktive für die Raumfahrtbehörde NASA setzte, war er umringt von lächelnden Gesichtern. Seine Anweisung erteilt der NASA die Aufgabe, bemannte Missionen zur Landung auf dem Mond vorzubereiten. Seitdem die letzten Astronauten 1972 den Mond verlassen hatten, gab es derartige Absichtserklärungen schon öfter – bisher ohne Resultate. Skeptiker beklagen, auch diesmal seien kein konkreter Zeitraum oder ein Finanzrahmen abgesteckt worden. Dies sehen Optimisten dagegen als positives Zeichen, die amerikanische Regierung wolle dadurch die NASA nicht in ein enges Planungskorsett zwängen.
Der NASA-Chef Robert Lightfoot erklärte dazu: „Die NASA freut sich darauf, diese Initiative des Präsidenten zu unterstützen, die unsere Arbeit strategisch darauf ausrichtet, Menschen wieder zum Mond zu bringen, zum Mars zu reisen und uns das tiefere Sonnensystem dahinter zu eröffnen.“
Im Zusammenhang mit der neuen amerikanischen Raumkapsel Orion gibt es schon Gedankenspiele für einen Mondlander namens Altair (Grafik). Dieser soll drei Astronauten zur Oberfläche des Mondes bringen, während die Orionkapsel dabei automatisch den Erdtrabanten umrundet.

Grafik: NASA