Private Suborbital-Raketen in China gestartet

Die chinesische Offensive zur Förderung von privaten Raumfahrtfirmen nimmt Fahrt auf.  Das Privatunternehmen iSpace ließ am 5. September 2018 vom Testzentrum Jiuquan eine Rakete in eine nicht genannte Höhe starten. Die Hypebrola-1Z ist neun Meter lang und hat einen Meter Durchmesser. Sie beförderte die Nutzlast eines Kunden, die später am Fallschirm landete.
Zwei Tage danach, am 7. September 2018, startete eine Rakete vom Typ OS-X1 ebenfalls von Jiuquan  zu einem Parabelflug (Foto). Der von der privaten Organisation OneSpace entwickelte Träger ist neun Meter lang und hat einen Durchmesser von etwa 85 Zentimetern (Insert im Foto). Der Flug dauerte 200 Sekunden und endete 169 Kilometer entfernt vom Startpunkt. Die maximal ereichte Flughöhe betrug 35 Kilometer. Die OS-X1 soll maximal 500 km Höhe erreichen können. Die ungewöhnliche Flugbahn in einer flachen Kurve geht auf den Wunsch des Kunden zurück, der die Rakete für seine Nutzlast gebucht hatte.

Foto und Grafik: OneSpace