SOFIA fliegt wieder

Nach einer gründlichen Wartung und Überholung hat das fliegende Observatorium SOFIA seine Forschungsflüge wieder aufgenommen. Die Boeing 747 mit den großen Ausschnitt im Rumpf für Beobachtungsinstrumente ist ein gemeinsames amerikanisch-deutsches Projekt der NASA und des DLR. Das Infrarot-Teleskop an Bord kann in großer Flughöhe Daten über Strahlungen sammeln, die nicht zu Observatorien am Erdboden durchdringen, sondern von der Atmosphäre verschluckt werden. Sonst können nur Satelliten diese Art der Infrarot-Forschung durchführen.
Mit einem Flug von zehn Stunden Dauer wurde die nächste Beobachtungssaison am 22. Mai 2018 eingeleitet. Seit November 2017 war die Boeing in Deutschland, um durch die Lufthansa einen C-Check durchführen zu lassen. Am 18. Mai 2018 startete die Maschine zurück in die USA. Dort hatte der Kongress kürzlich die Finanzierung für den Betrieb von SOFIA für 20 Jahre, beginnend 2014, genehmigt.

Foto: NASA