Suche nach MH370 wird beendet

Bis zuletzt hatten die Angehörigen der am 8. März 2014 mit 239 Personen verschwundenen Boeing 777 noch Hoffnung, das Wrack der Maschine könnte am Boden des Pazifischen Ozeans gefunden werden. Doch am 29. Mai 2018 endete die Suchaktion des privaten Bergungsunternehmens Ocean Infinity. Die Firma hatte auf eigene Kosten im Januar 2018 die Suche nach dem Flugzeug der Malaysia Airlines aufgenommen. Von einem Mutterschiff wurden dazu ferngesteuerte Tauchboote ausgesetzt, die den Suchstreifen breiter halten, als bei einem Schiff alleine (Grafik). Zuvor war eine internationale Suchaktion ergebnislos abgebrochen worden.
Angetriebene Trümmerteile in Ostafrika wurden als zur MH370 zugehörig identifiziert. Damit ist zumindest die Theorie von einer glatten Landung der Passagiermaschine auf einem geheimen Flugplatz widerlegt. Andere Erklärungsversuche zum Verschwinden bleiben aber in der Diskussion. Am höchsten wird die Theorie von einem erweiterten Selbstmord des Piloten gehandelt. Auf dessen Flugsimulator hatte man eine ähnliche Flugroute entdeckt, die das echte Flugzeug sechs Wochen später eingeschlagen hatte.

Grafik. Ocean Infinity